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Eine neue navigierte Knieteilprothese …

… für die minimalinvasive Kniegelenksoperation.
Eine fortgeschrittene Abnützungen des Kniegelenks ist bei vielen Menschen nur mit einer Operation zu beheben. Bei 20 – 25% der Erkrankten ist die Knorpelabnützungen aber nur im inneren Teil des Kniegelenks lokalisiert und daher ist auch nur eine Knieteilprothese zur Behandlung der Schäden erforderlich.
Diese schon seit Jahrzehnten bekannte Technik der Knieteilprothese, ist ein international bewährtes Operationsverfahren mit den Vorteilen einer geringeren Belastung des Patienten durch den Eingriff , weniger Schmerzen nach der Operation , einem niedrigeren Blutverlust und einer besseren Beweglichkeit des operierten Kniegelenks schon bald nach der Operation . Der Spitalsaufenthalt ist mit 4 – 6 Tagen deutlich kürzer als bei Patienten mit Totalprothesen.
Die Langzeitergebnisse von Knieteilprothese sind ausgezeichnet; bei der genauen Analyse der Resultate hat sich aber in der Vergangenheit wiederholt herausgestellt, das die Voraussetzung für gute Ergebnisse und eine lange Haltbarkeit der Implantate, eine korrekte Positionierung der Prothesenteile und eine korrekte Bandspannung sind.
Als logische Konsequenz der kontinuierlichen Verbesserung von Operationstechniken Prothesen und Instrumenten und unter Verwendung der seit Jahren etablierten computerunterstützten Operation, verwenden zwei meiner Kollegen und ich als Erste ein Verfahren, bei dem die computerunterstütze Navigationstechnik auch für Knieteilprothese angewendet wird.
Dieses neuartige System vereint das schon seit Jahrzehnten erfolgreich angewendete Verfahren der Computernavigation mit dem Einsatz von Knieteilprothese. Schon bei den ersten Operationen mit dieser neuen Technik hat sich herausgestellt, dass die Prothesen mit einer reproduzierbaren und messbaren Genauigkeit eingesetzt werden können, was für die Zukunft eine lange Haltbarkeit der Teilschlittenprothesen erwarten lässt.
Neben der  anatomisch exakten und reproduzierbaren Platzierung der Prothesenteile und der Möglichkeit einer minimalinvasiven Operationstechnik mit kleineren Hautschnitten hat die ebenfalls neu entwickelte Prothese den großen Vorteil einer antiallergischen Beschichtung Dies ist für die zunehmende Zahl von Patient/innen mit einer Metallallergie von entscheidender Bedeutung.
Die Operationsdauer beträgt in unseren Händen maximal eine Stunde, das Gehen mit voller Belastung ist den operierten Patienten noch am Operationstag erlaubt, die Schmerzen durch die Operation können durch ein ebenfalls neu von uns angewendetes Verfahren einer lokalen Injektionsbehandlung in die Wunde kurz vor dem Wundverschluss fast vollständig ausgeschaltet werden.
Wir sind mit der Wahl dieses neuen computerunterstützten Operationssystems dem Trend gefolgt, operative Eingriffe so exakt und so schonend wie möglich zum Wohl unserer Patienten durchzuführen.
Prof.Pflüger, Prim.Junk Jantsch ,Univ.Doz.Dr.M.Böhler